Ernährungssicherheit und Verbesserung der Lebensumstände in den Anden Perus (Nr. 2012.5558.7)

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Projekt genehmigt durch das Welthaus Bielefeld, Deutschland (Dezember 2012-November 2015)

Unterstützt von der FOKUS-Gruppe des Welthaus Bielefelds führten wir 2007 und 2009 das Projekt „Gesundheit der Mütter & Kinder und gesundes Lebensumfeld in fünf Quechua-Gemeinden“ durch und erweiterten es im Laufe der Zeit auf zehn Gemeinden und 172 Familien im Distrikt Acostambo. Bei diesem Projekt wurden die Indigenen über die Themen Gesundheit und Vorbeugung vermeidbarer Krankheiten informiert. Dafür wurden „Agentes Comunitarios de Salud“ (Gemeindevertreter für Gesundheit), die Mütter und Väter der Familien, die kommunalen Behörden und die Gemeinden geschult. Anschließend wurden die Familien in Koordination mit dem „Red de Salud“ (Gesundheitsnetz) Tayacajas begleitet, um das Erreichen der Projektziele zu gewährleisten. Nach Abschluss des Projekts wurden diese Aufgaben dem Gesundheitszentrum Acostambos übertragen.

Seit 2001 stärkt ADECAP sein Engagement durch die Anwendung der AIEPI-Strategie (Atención Integrada a las Enfermedades Prevalentes de la Infancia – Integrierte Betreuung der am häufigsten in der Kindheit auftretenden Krankheiten). In diesem Rahmen haben sich zwei große Kampagnen entwickelt: „Zusammen können wir die Kinder retten“ und „Auf die Gesundheit der Mütter und Kinder achten“. Dadurch wurden die Kenntnisse, Einstellungen und Maßnahmen der Mütter bezogen auf Gesundheit nachhaltig verbessert, wovon nicht nur die Fürsorge für die Kinder profitiert, sondern auch die für die Mütter und für die Gemeinde im Allgemeinen.

Von September 2009 bis August 2012 führten wir, unterstützt vom Welthaus Bielefeld, das Projekt „Ernährungssicherheit und Verbesserung der Lebensumstände in den Anden Perus“ in 250 Familien aus zehn Quechuagemeinden der Distrikte Daniel Hernández und Acraquia durch. Sein Hauptziel war die Verbesserung der Ernährungssicherheit und der Gesundheit der Zielgruppe.

Wir führten die Aktivitäten unter Einbezug der Familien und Gemeinden durch und erreichten die vorgenommenen Ergebnisse.

Spezifisches Ziel:

Verbesserung der Ernähungssicherheit und Gesundheit und Bekämpfung der Unterernährung der Familien aus den indigenen Quechuagemeinden des Distrikts Colcabamba, Provinz Tayacaja, Region Huancavelica, Peru.

Erwartete Ergebnisse des Projekts:

  1. Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion durch die Familien mithilfe von Tierzucht und agrarökologischen Praktiken, die der Verbesserung des Ackerbodens dienen
  2. Sensibilisierung und Stärkung der Kenntnisse der Familien über eine ausgewogene Ernährung
  3. Vorbeugung der häufigsten Kinderkrankheiten durch ein gesundes Lebensumfeld
  4. Hygienische Wohnstätten der Familien
  5. Allgemeine Aktivitäten für die Verbreitung der Ergebnisse (Besuche anderer Gemeinden zwecks Austausch, Kreis- und Gemeindeversammlungen, Dialog mit örtlichen Behörden, Projektmanagement auf öffentlicher und internationaler Ebene), Förderung dieser Aktivitäten und ihre Systematisierung

 

PROFITIERENDE BEVÖLKERUNG   Region: Huancavelica / Provinz: Tayacaja / Distrikt: Colcabamba

INDIGENE QUECHUA-GEMEINDEN DER DURCHFÜHRUNG DES PROJEKTS

AM PROJEKT TEILNEHMENDE FAMILIEN

QUECHUA-FAMILIEN PRO GEMEINDE

  1. Capcas

10

35

  1. Carpapata

(Pakupata)

25

05

110

  1. Colcabamba (Antaraqay/Iuti)

25

50

  1. Huaranhuay

25

130

  1. Independencia (Pichqapuquio/Millpupampa)

32

200

  1. Los Nogales

25

50

  1. Matará

(Wankayqasa/Aquqasa)

25

08

58

  1. Ranra

25

130

  1. Santa Fe/Vista Alegre

45

100

GESAMTANZAHL FAMILIEN:

250

863

GESAMTANZAHL EINWOHNER:

1,500

5,178

TEAM:  

– Carlos Taipe Campos (Projektverantwortlicher)

– Hidelia Cahuaya Paucar (Ausbilderin in Agroökologie)

– Fortunata Ccencho Asto (Ausbilderin in der Verbesserung der Lebensumstände und Gesundheit)

– Flavio Estrada Pizarro (Ausbilder in nachhaltiger Landwirtschaft)

– Carlos Taipe Sánchez (Buchführer)

 

Projekt Ernährungssicherheit II Projekte 2013-2015

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